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Pressemitteilung: Minera stellt sich in Spremberg vor

Berlin, 09. August 2007. Das internationale Bergbauunternehmen Minera S.A. stellt sich in Spremberg erstmals öffentlich vor und kündigt Investition von etwa 22 Millionen Euro für die 18-monatige Erkundung der Kupferschiefer-Lagerstätte in der Region Spremberg-Graustein-Schleife an.

Im Rahmen des Vorprogramms zum jährlich stattfindenden Heimatfest in Spremberg stellte sich das internationale Bergbauunternehmen Minera S.A. heute der Öffentlichkeit vor. Anlass der Veranstaltung, zu der die Stadt Spremberg die Bürger sowie Vertreter der am Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden und der Politik eingeladen hatte, war die Erlaubnis zur Erkundung der Kupferschiefer-Kupfer-Lagerstätte im Gebiet Spremberg-Graustein-Schleife, einer Grenzregion zwischen Brandenburg und Sachsen. Die Genehmigung wurde dem Unternehmen am 11. Juni 2007 durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Brandenburg - für die Erlaubnisfelder Spremberg und Graustein - sowie das Sächsische Oberbergamt für das Erlaubnisfeld Schleife erteilt. Sie gilt für 18 Monate. Die genehmigte Erlaubnisfläche für die Erkundung erstreckt sich auf ein Gebiet von 387 km2. Neben der Unternehmensvorstellung stellte Minera die Planung der Erkundungsphase vor. Ziel der Erkundungsphase ist die Erstellung einer Studie zur Prüfung der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.

Bei dem genannten Erzvorkommen handelt es sich um eine in ihren Umrissen bekannte Kupferschiefer-Lagerstätte, die bereits zu DDR-Zeiten erkundet wurde. Das auf Basis der damaligen Erkenntnisse erwartete Erzvorkommen hat eine Länge von 15 km und eine Breite bis zu drei km. Insgesamt wurde es auf etwa 1,5 Millionen Tonnen Kupferinhalt geschätzt.

Hierzu Fernando Candia, Vorstandsmitglied der Minera S.A.: "Wie bei allen Rohstoffen sind die Erkundung und der Abbau von Kupfer ein langwieriges und kostspieliges Unterfangen. Vor der Investitionsentscheidung für den Abbau soll zunächst eine sorgfältige Analyse der Lagerstätte - unter Hinzuziehung der bereits vorliegenden Erkenntnisse - erfolgen. Für diese Erkundungsphase sowie für die wirtschaftliche Prüfung des Baus eines Kupferbergwerks im Raum Spremberg-Graustein-Schleife haben wir ein Budget von etwa 22 Millionen Euro vorgesehen."

Machbarkeitsprüfung auf Basis bestehender Studien und neuer Erkundungsarbeiten

Zum Erkundungsprogramm in den kommenden Monaten gehört die Sichtung und Neubewertung aller Unterlagen aus der DDR-Zeit, die Bohrung von zwölf neuen Bohrlöchern im Raum Spremberg-Graustein-Schleife und der Einsatz moderner geophysikalischer Erkundungsverfahren wie Seismik und Magnetotellurik. Unmittelbar nach Abschluss und positivem Ergebnis der Machbarkeitsstudie wird das bergbehördliche Genehmigungsverfahren für den Kupferabbau von Minera beantragt. Das Verfahren findet nach den Vorschriften des Bergrechtes statt. Entsprechend dem Fortschritt der Genehmigungen erfolgt die Errichtung eines Bergwerkes in den darauf folgenden Jahren.

Ein möglicher Abbau konzentriert sich primär auf das Kupfer im Kupferschiefer sowie seine Nebengesteine und erfolgt wegen der großen Tieflage der Kupfererze in einer Tiefe zwischen 800 und 1.300 Metern als Kammer-Pfeilerbau unter Tage. Diese Bedingung und die dort herrschenden hohen Temperaturen erfordern den Einbau spezieller Bewetterungs-Klimaanlagen in den untertägigen Gewinnungsstätten vor Ort. Die Kupfergewinnung selbst erfolgt lärm- und belastungsfrei, vergleichbar mit einem mittelständischen Industriebetrieb, und ohne Eingriff in die Siedlungsstruktur.

Minera erfüllt die höchsten Standards im Hinblick auf die Themen Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Umwelt. An allen Betriebsstandorten stellt sich das Unternehmen seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt und setzt alles daran, in die örtliche Flora und Fauna in einem möglichst geringen Maße einzugreifen.

Über Minera

Minera S.A. ist eine Holding, die auf die Erkundung und den Abbau von Mineralen spezialisiert ist. Zusammen mit ihren Vorgängerunternehmen verfügt das Unternehmen über mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Lagerstättenerkundung sowie im Betrieb von Bergwerken, Verhüttungsanlagen und Raffinerien. Der Schwerpunkt liegt auf den Metallen Blei, Gold, Kupfer, Silber, Zink und Zinn, die vorrangig in Südamerika erkundet und gewonnen werden.

Derzeit sind die Andean Resources S.A., eine Gesellschaft im Familienbesitz, die International Finance Corporation, ein Mitglied der Weltbank-Gruppe, sowie Minderheitsaktionäre an Minera beteiligt. Zusammen besitzt die Holding eine Vielzahl an Unternehmen und Beteiligungen im Bergbausektor. Gegründet wurde Minera in Panama. Das Management der Firma befindet sich in Washington DC (USA).

Minera ist Mehrheitseigner verschiedener Goldminen und besitzt Erkun­dungsrechte in den USA, Kanada, Costa Rica und Bolivien. Bis 2005 betrieb Minera als Eigentümer die größten Minen in Bolivien und Argentinien sowie zugehörige Verhüttungsanlagen und nahm eine Führungsposition im süd­amerikanischen Zink-Bergbau ein. Seit dem Verkauf des größten Teils der bolivianischen und argentinischen Unternehmensaktivitäten baut Minera ihre Aktivitäten in Europa kontinuierlich weiter aus.

Pressekontakt:

Andreas Leisdon
i.A. KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH
c/o BCC Public Relations GmbH
Fon: 069 900 2888 13
Mobil: 0173 / 3255755
Mail: leisdon@bcc-ffm.de