Pressestimmen zu KSL

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Pressemitteilung: Erster Spatenstich für Bohrungen bei KSL

Spremberg, 30. April 2009. Das Bergbauunter­nehmen KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH beginnt im Sommer 2009 mit Bohrungen zur Erkundung der Kupfererzlagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife. Den Start der Vorarbeiten für die Bohrungen läutete heute der Bürgermeister der Stadt Spremberg

Dr. Klaus-Peter Schulze mit einem ersten Spatenstich ein - gemeinsam mit Vertretern von KSL und den Bohrfirmen Anger`s Söhne und E+M, die die Bohrarbeiten ausführen werden.

In einem ersten Schritt sollen die Bohrplätze vorbereitet werden. Die ersten beiden Bohrungen sind für Juni 2009 anberaumt. Jede Bohrung wird eine Tiefe von bis zu 1.300 Metern aufweisen und zwischen zwei und drei Monate dauern. Dabei muss jeweils ein Bohrplatz erstellt werden, etwa von der Größe eines halben Fußballfeldes. Nach Beendigung der Bohrung wird der Ursprungszustand des Bohrplatzes wiederhergestellt. Für die vorübergehende Nutzung von Grundstücken werden Vereinbarungen mit den Grundstückseigentümern getroffen. Die Bohrungen sind Teil eines Erkundungsprogramms, mit dem die seit DDR-Zeiten bekannten Kupfererzvorräte bestätigt und eine Fortsetzung der Lagerstätte exploriert werden sollen.

Nach der erfolgreichen Aufbauarbeit von KSL Kupferschiefer Lausitz scheidet der bisherige Geschäftsführer Dr. Eike von der Linden aus dem Unternehmen aus. Seine Aufgabe übernimmt ab sofort James Komadina, zugleich Geschäftsführer der Muttergesellschaft Minera S.A.

Über KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH

KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der internationalen Bergbaugesellschaft Minera S.A., die auf die Erkundung und den Abbau von Buntmetall- und Edelmetall-Erzen spezialisiert ist. Im Juni 2007 hat Minera die Aufsuchungserlaubnisse für die Kupferschiefer-Lagerstätten Spremberg und Graustein (Brandenburg) sowie Schleife (Sachsen) von den Bergbehörden der beiden Bundesländer erhalten. Für die Ausführung der entsprechenden Aufsuchungsarbeiten wurde KSL am 10. September 2007 gegründet.

Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife

Die Kupfererzvorkommen in der Lausitz wurden bereits zu DDR-Zeiten von 1954 bis 1980 erkundet. Eine Bergwerksentwicklung war seinerzeit in den 1990er Jahren geplant. Das Feld Spremberg-Graustein-Schleife erstreckt sich über eine Fläche von 15 km in der Länge und 3 km in der Breite. Die Lagerstätte hat eine Erz-Mächtigkeit von durchschnittlich 2,5 Meter und ähnelt in seiner flächigen Ausdehnung einem Kohlenflöz. In einem Teufenbereich von 800 bis 1300 Metern liegt das Kupferschieferflöz an der Basis der sogenannten Zechsteinformation, die sich im Erdzeitalter des Perms vor ca. 250 - 300 Millionen Jahren gebildet hat.

Pressekontakt:

Andreas Leisdon
i.A. KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH
c/o BCC Public Relations GmbH
Fon: 069 900 2888 13
Mobil: 0173 / 3255755
Mail: leisdon@bcc-ffm.de