
Bohrloch KSL 136 hat am Donnerstag, den 28. Januar 2010 in der Teufe von 1.052m den Kupferschieferflöz mit einer Mächtigkeit von 53 cm angetroffen.
Lange Str. 14-16 | 03130 Spremberg | Tel.: +49 (0)3563 - 348130-203
E-Mail: info@kupferschieferlausitz.com | Internet: www.kupferschieferlausitz.com
KSL ist ein deutsches Bergbauunternehmen mit Sitz in Spremberg und 100%-ige Tochter der Bergbaugesellschaft Minera S.A., die auf die Erkundung und den Abbau von Bunt- und Edelmetallerzen spezialisiert ist. Der internationalen Holding wurden 2007 die behördlichen Aufsuchungserlaubnisse für die Kupferschiefer-Lagerstätten Spremberg und Graustein in Brandenburg sowie Schleife in Sachsen zugeteilt.
Die Lagerstätten befinden sich in unmittelbarerer Nähe zur polnischen Grenze und wurden bereits zu DDR-Zeiten von 1954 bis 1980 erkundet. Aktuell findet eine Neubewertung statt. Mit bis zu 1.300 Meter tiefen Bohrungen verifiziert KSL die damaligen Ergebnisse, untersucht eine mögliche Erweiterung der Lagerstätte und testet die Gewinnbarkeit der Metalle.
Der Hauptsitz von KSL befindet sich seit Dezember 2008 in Spremberg. Von hier aus wird das gesamte Erkundungsprogramm zur Neubewertung der Lagerstätte koordiniert. Das Ziel der Aufsuchungsarbeiten ist die Erstellung einer Studie zur Prüfung der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit als Grundlage für die Entscheidung über einen möglichen Abbau des Kupfererzes. Dieser könnte nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen und dem Bau der entsprechenden Anlagen frühestens zwischen 2016 und 2020 erfolgen.
Die Kupferlagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife enthält nach DDR-Erkenntnissen 1,5 Millionen Tonnen Kupfermetall. Die Lagerstätte erstreckt sich über eine Fläche von 15 km in der Länge und 3 km in der Breite und hat eine Erz-Mächtigkeit von durchschnittlich 2,5 Meter, wobei örtlich Mächtigkeiten von bis zu acht Metern anstehen können. In einem Teufenbereich von 800 bis 1.300 Metern liegt das Kupferschieferflöz an der Basis der sogenannten Zechsteinformation, die sich im Erdzeitalter des Perms vor ca. 255 Millionen Jahren gebildet hat.
Firmensitz von KSL Kupferschiefer Lausitz in der Lange Strasse 14-16 in Spremberg
Die Bohrungen werden durch die Bohrfirmen Angers` Söhne aus Hessisch Lichtenau sowie E+M aus dem bayrischen Hof durchgeführt. Die metallurgische Analyse der Bohrkerne findet in Großbritannien unter Leitung und Beobachtung des international renommierten Unternehmens SGS LAKEFIELD statt.
Das Ziel der Aufsuchungsarbeiten ist die Erstellung einer Studie zur Prüfung der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit als Grundlage für die Entscheidung über einen möglichen Abbau des Kupfererzes, der nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen und dem Bau der entsprechenden Anlagen frühestens zwischen 2016 und 2020 erfolgen könnte.