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Spremberg, 28. März 2011- Planmäßig wurden in
den vergangenen Tagen die seismischen Erkundungsarbeiten der KSL
Kupferschiefer Lausitz im Gebiet rund um die Gemeinden Spremberg,
Graustein und Schleife abgeschlossen. Die seit Anfang Februar
andauernden Messungen mithilfe von Vibrationsfahrzeugen konnten dank des
guten Wetters der vergangenen Wochen sogar einige Tage vor dem
geplanten Abschlussdatum beendet werden. Die Arbeiten, die von der
Essener Firma DMT GmbH und Co. KG im Auftrag der KSL Kupferschiefer
Lausitz durchgeführt wurden, verliefen reibungslos.
Die
Untersuchung des tiefen Untergrunds dient der vollständigen Darstellung
des Erzkörpers. Damit können die wesentlichen Bestandteile des
Grubengebäudes, wie Schächte, Strecken und Abbaubetriebspunkte geplant
werden. Genaue Ergebnisse werden im Spätsommer erwartet.
"Wir
freuen uns, dass die seismischen Untersuchungen plangemäß verlaufen sind
und wir mit der Firma DMT einen so professionellen Partner engagiert
haben. Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse, mit denen wir das
Kupfer-Projekt in der Lausitz weiter vorantreiben möchten. Ganz
besonders haben wir uns in den vergangenen Wochen über das Interesse und
die Unterstützung der Bevölkerung gefreut", so Dr. Thomas Lautsch,
Geschäftsführer der KSL Kupferschiefer Lausitz.
Zahlen der seismischen Untersuchungen
Im
Rahmen der Erkundungen des Untergrunds waren insgesamt fünf
Vibrationsfahrzeuge der Firma DMT in einem Gebiet von 80
Quadratkilometern rund um die Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife
unterwegs. In einem Zeitraum von 43 Tagen haben die Vibrationsfahrzeuge
sowie die vielen PKW der Messtrupps zusammen 82.350 Kilometer
zurückgelegt. Die Messkabel wurden über eine Gesamtlänge von 345.000
Metern ausgelegt. An 6.800 Punkten wurden per Vibration Signale in den
Untergrund abgegeben. Zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends waren 92
Mitarbeiter der Firma DMT im Einsatz.
Spremberg, 10. Februar 2011 - Mit der Ausstellung eines Vibrationsfahrzeugs vom Typ Mertz M12 auf dem Rathausplatz in Spremberg setzte die KSL Kupferschiefer Lausitz gestern, am Mittwoch den 9. Februar, den offiziellen Beginn der seismischen Erkundungsarbeiten der Kupfererzlagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife. In den kommenden Wochen wird im Gebiet der Stadt Spremberg mithilfe solcher Vibrationsfahrzeuge und weiterer Messgeräte ein genaues Bild des Untergrunds aufgenommen. Diese Untersuchung im Auftrag der KSL Kupferschiefer Lausitz dient der Bestimmung des optimalen Standorts für das Kupferbergwerk, das ab 2013 entstehen soll.
Die KSL Kupferschiefer Lausitz hat für die Arbeiten die Firma DMT GmbH und Co. KG beauftragt, die mit ihren Fahrzeugen und Messgeräten die Untersuchungen vornimmt. Die DMT führt routinemäßig in ganz Europa seismische Erkundungen durch. Bereits seit einigen Wochen werden Anwohner über die Arbeiten informiert und die ersten Vermessungen haben im Untersuchungsgebiet stattgefunden.
"Mit der seismischen Erkundung der Lagerstätte wird in diesen Tagen ein großer Schritt in Richtung Bergwerksentwicklung zurückgelegt. Wir erhoffen uns von den Untersuchungsergebnissen Auskunft über alle relevanten bergbaulichen Fragestellungen zum Projekt sowie über den idealen Standort für die Schächte und freuen uns, plangemäß das Kupfer-Projekt voran zu treiben," sagte Dr. Thomas Lautsch am gestrigen Mittwoch.
Bürger sind herzlich eingeladen, sich vor Ort das 20 Tonnen-Fahrzeug anzusehen und sich anhand einer Infotafel über die seismischen Arbeiten zu informieren. Das Vibrationsfahrzeug wird noch bis zum 16. Februar auf dem kleinen Rathausplatz in Spremberg zu sehen sein.
Untersuchungsmethode Seismik
Mit Hilfe der 3D Reflexionsseismik, wie sie bei diesem Projekt angewandt wird, werden Gesteinsschichten und deren Grenzen zueinander im Erdinneren bestimmt. So entsteht ein genaues Bild der Untergrundstruktur, wie es im Rahmen von Bergbauprojekten, der Erdöl- und Erdgaserkundung sowie bei Grundwasserexploration benötigt wird. Bei der Durchführung werden an der Oberfläche mithilfe von Vibrationsfahrzeugen seismische Wellen erzeugt und in den Untergrund abgegeben. Dort breiten diese Wellen sich aus, werden an Gesteinsgrenzen gebrochen und an die Erdoberfläche reflektiert. Hochempfindliche Messgeräte - die sogenannten Geophone - nehmen diese Signale auf und verarbeiten sie in Daten, die gespeichert und schließlich ausgewertet werden.
KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH
Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist ein deutsches Bergbauunternehmen mit Sitz in Spremberg. Es ist ausgerichtet auf den Abbau von Kupferschiefererz in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis sowie einem angrenzenden Gebiet in Sachsen. Seit September 2009 wurden drei Erkundungsbohrungen im Erlaubnisfeld durchgeführt. Aktuell liegen die Ergebnisse der Bohrkernanalysen vor. Im Mai 2010 wurde der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH der Abbau der Lagerstätte durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) in Cottbus bewilligt. Weitere Informationen unter www.kupferschieferlausitz.com
Pressekontakt KSL Kupferschiefer Lausitz:
Pia Verheyen i.A. KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH, c/o BCC Public Relations GmbH
Fon: 069 900 2888 30 oder 0177 4541754; Fax: 069 900 2888 20